So schaut’s aus:
Die KRAUTin Agneta im Einsatz
Die KRAUTin Agneta haben wir bereits in Ausstellungskatalogen und Werkübersichten genutzt. Mit unterschiedlichen Herausforderungen. Die Beispiele zeigen, wie Gestaltung, Typografie und Buchproduktion bei KRAUTin als Teil eines gemeinsamen Editorial-Prozesses gedacht werden.
Die KRAUTin Agneta musste im Katalog Was bleibt – Werke 1996–2024 sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen: ruhige Bildstrecken, Bildunterschriften und dichte LongCopy. Statt wie üblich auf einen sehr leichten Book-Schnitt zu setzen, wurde der Fließtext bewusst etwas kräftiger angelegt, um den Textkörper stabiler im Raum zu halten. Gleichzeitig kommen innerhalb der LongCopy kleine Eingriffe zum Einsatz — etwa kreisförmige Zahlensetzungen —, die den eher ruhigen Seiten minimale rhythmische Verschiebungen geben.
Im Katalog von Rolf Gerhards wurde die KRAUTin Agneta deutlich zurückhaltender eingesetzt: viel Weißraum, kurze Werktexte und kleine Eingriffe in Gewichtung und Abstand. Gerade dort zeigt sich, wie stark Typografie die Ruhe einer Seite beeinflussen kann.
